Die Industriestruktur der Region Westfalen-Lippe zeichnet sich durch die Kombination zunehmend international orientierter mittelständischer Unternehmen auf der einen Seite und etablierten Großkonzernen wie Bertelsmann, Dr. Oetker und Miele auf der anderen Seite aus.
Viele der Unternehmen haben die internationale Positionierung von Marke und Unternehmensstruktur in den letzten Jahren deutlich ausbauen können, darunter weithin bekannte Maschinenbau- und Technologieunternehmen wie Claas, Gildemeister und Wincor Nixdorf. Stark vertretene Industriezweige sind neben Maschinenbau und Automatisierungstechnik die Lebensmittelindustrie, die Möbelindustrie und die Textilindustrie. Auch Medien-, Informations- und Telekommunikationsbranche sind besonders präsent.
Durch die Exportintensität vieler in Westfalen vertretener Wirtschaftszweige hat eine Reihe Unternehmen der Region besonders enge Wirtschaftsbeziehungen zu China. In Branchen wie dem Sondermaschinenbau geben einige Unternehmen Exportanteile von über 80 Prozent an. Die Rolle Chinas ist dabei stark steigend und für viele Betriebe ist das Land Hauptexpansionsziel. In einer Umfrage der IHK Nord Westfalen im Jahr 2010 gaben 31 Prozent der dortigen Unternehmen mit Investitionsabsicht geplante Investitionen in China an, unter Industriebetrieben waren es fast 40 Prozent.
Ein Beispiel für die Bedeutung Westfalens als Ziel chinesischer Investitionen ist die erfolgreiche Übernahme des Bielefelder Näh- und Fördertechnikherstellers Dürkopp Adler durch die chinesische SGSB-Gruppe im Jahr 2005.
Die DCW-Region Westfalen-Lippe befindet sich derzeit im Aufbau. Ab Mitte 2012 werden wieder regelmäßig Jours Fixes und Fachtagungen angeboten werden.
DCW-Veranstaltungen finden regelmäßig in Bielefeld statt.
Götz Dörmann
Vorsitzender der DCW-Region Westfalen-Lippe
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