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DCW | China-Tag Ruhr Niederrhein 2026: „Innovationsmarkt China: Kooperation, Kompetenz, Transfer“

China-Tag Ruhr Niederrhein 2026: „Innovationsmarkt China: Kooperation, Kompetenz, Transfer“, 7. Juli 2026, Bochum

Am 7. Juli 2026 fand an der Ruhr-Universität Bochum der China-Tag Ruhr Niederrhein 2026 unter dem Thema „Innovationsmarkt China: Kooperation, Kompetenz, Transfer“ statt, den das China-Kompetenznetzwerk für den Wissenschaftsstandort Ruhr Niederrhein (C-NET RNR) in Kooperation mit der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung e.V: (DCW) organisiert hat.

Zentrale Themen der Veranstaltungen waren Chancen und Herausforderungen beim Wissenschafts- und Technologietransfer zwischen Deutschland und China sowie die Frage, wie die China- bzw. Deutschland-Kompetenz bei Fachkräften optimal vermittelt werden kann und welche Rolle diese Kompetenz sowohl im Kontext von Hochschulkooperationen aber auch auf dem Arbeitsmarkt hat. Durch die Veranstaltung führte Frau Dr. Susanne Stein, Projektkoordinatorin des C-NET RNR.

Nach einer Begrüßung der Teilnehmenden und kurzen Einführung in die Thematik durch Herrn Dr. Jasper Habicht, Geschäftsführer der D C W GmbH, der Tochtergesellschaft der DCW, und Herrn Prof. Dr. Markus Taube, Lehrstuhl für Ostasienwirtschaft/China, Universität Duisburg/Essen, wurde der erste Themenblock zum Wissenschafts- und Technologietransfer von einem Vortrag von Frau Ruth Schimanowski, Referat Deutsche Studienangebote und Kooperationsprogramme in Europa, Asien und Zentralasien, Deutscher Akademischer Austauschdienst, zum Thema „: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsstrategie der VR China“ eingeleitet. Im Anschluss berichtete Herr Prof. Dr. Harald Zepp, Lehrstuhl für Angewandte Physische Geographie (i.R.), Ruhr-Universität Bochum: zu seinen Erfahrungen in einem Vortrag mit dem Titel „Kooperationen in Forschung und Lehre. Beobachtungen aus den Geowissenschaften“.

In der anschließenden Diskussionsrunde waren neben Herrn Prof. Dr. Taube, der die Runde moderierte, Frau Schimanowski und Herrn Prof. Dr. Zepp auch Herr Prof. Dr. Oliver Schmitz, Lehrstuhl für Angewandte analytische Chemie, Universität Duisburg/Essen, und Herr Prof. Dr. Lu Mengji, Institut für Virologie, Universität Duisburg/Essen, vertreten. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus den jeweiligen Hochschulkooperationen wurde neben den steigenden Herausforderungen durch die aktuelle geopolitische Lage, Einschränkungen beim Informationsaustausch, geringerem Interesse von Studierendenseite sowie Kürzungen bei finanziellen Mitteln auch die Wichtigkeit des Fortbestehens von Kooperationen und Austauschen betont, das eine der Grundvoraussetzungen für den Ausbau der Innovationskraft auch in Deutschland darstellt.

Nach einer Mittagspause mit Networking startete der zweite Themenblock mit einem Vortrag von Herrn Prof. Dr.-Ing. Michael Abramovici, Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik, Ruhr-Universität Bochum, zum Thema „Aufbau von Deutschland- und China-Kompetenzen für die nächste Generation von Ingenieuren“, in dem er von seinen erfolgreichen Projekten, aber auch von aktuellen Herausforderungen berichtete. Im Anschluss stellte Frau Dr. Katrin Waletzke, Koordinatorin für Internationale Projekte, Hochschule Niederrhein, in Ihrem Vortrag mit dem Titel „Double Degree International Textile and Clothing Management HS Niederrhein – Tiangong University“ die Kooperation ihrer Hochschule vor.

Die anschließende Diskussionsrunde wurde von Herrn Dr. Habicht moderiert. Neben Herrn Prof. Dr. Abramovici waren Herr Prof. Dr. Bernhard Pellens, Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung (i.R.), Ruhr-Universität Bochum, Frau Dr. Hannelore Kress, Projektleiterin Berufsbildungskooperationen und Leiterin Israel-Programm, Bundesinstitut für Berufsbildung, Herr Martin Klingen, Public Affairs Officer, Gi Group Deutschland GmbH, und Herr Prof. Dr. Jörn-Carsten Gottwald, Lehrstuhls für Politik Ostasiens, Ruhr-Universität Bochum, an der Diskussion beteiligt. Ausgehend von der Frage, was China- bzw. Deutschland-Kompetenz eigentlich ausmacht wurde deren Relevanz für den Arbeitsmarkt für Absolvierende sowie für Unternehmen und Hochschulen erörtert. Zwar gibt es bei der Vermittlung von China- bzw. Deutschland-Kompetenz heute sicherlich noch Verbesserungsbedarf, doch es zeigen sich auch positive Entwicklungen. Eine Grundherausforderung bleibt die Förderung der Attraktivität der entsprechenden Ausbildung für deutsche, aber auch für chinesische Studierende.

Wir danken unserem Kooperationspartner, dem C-NET RNR für die gute Koordination und Durchführung der Veranstaltung sowie allen Referentinnen und Referenten sowie allen Teilnehmenden für die spannenden Beiträge und den ertragreichen Austausch!



Wir danken für die Unterstützung:

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