DCW | Sonstige Veranstaltungen
China-Tag Ruhr Niederrhein 2026: „Innovationsmarkt China: Kooperation, Kompetenz, Transfer“
China-Tag Ruhr Niederrhein 2026: „Innovationsmarkt China: Kooperation, Kompetenz, Transfer“, 7. Juli 2026, Bochum
Am 7. Juli 2026 fand an der Ruhr-Universität Bochum der China-Tag Ruhr Niederrhein 2026 unter dem Thema „Innovationsmarkt China: Kooperation, Kompetenz, Transfer“ statt, den das China-Kompetenznetzwerk für den Wissenschaftsstandort Ruhr Niederrhein (C-NET RNR) in Kooperation mit der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung e.V: (DCW) organisiert hat.
Zentrale Themen der Veranstaltungen waren Chancen und Herausforderungen beim Wissenschafts- und Technologietransfer zwischen Deutschland und China sowie die Frage, wie die China- bzw. Deutschland-Kompetenz bei Fachkräften optimal vermittelt werden kann und welche Rolle diese Kompetenz sowohl im Kontext von Hochschulkooperationen aber auch auf dem Arbeitsmarkt hat. Durch die Veranstaltung führte Frau Dr. Susanne Stein, Projektkoordinatorin des C-NET RNR.

Nach einer Begrüßung der Teilnehmenden und kurzen Einführung in die Thematik durch Herrn Dr. Jasper Habicht, Geschäftsführer der D C W GmbH, der Tochtergesellschaft der DCW, und Herrn Prof. Dr. Markus Taube, Lehrstuhl für Ostasienwirtschaft/China, Universität Duisburg/Essen, wurde der erste Themenblock zum Wissenschafts- und Technologietransfer von einem Vortrag von Frau Ruth Schimanowski, Referat Deutsche Studienangebote und Kooperationsprogramme in Europa, Asien und Zentralasien, Deutscher Akademischer Austauschdienst, zum Thema „: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsstrategie der VR China“ eingeleitet. Im Anschluss berichtete Herr Prof. Dr. Harald Zepp, Lehrstuhl für Angewandte Physische Geographie (i.R.), Ruhr-Universität Bochum: zu seinen Erfahrungen in einem Vortrag mit dem Titel „Kooperationen in Forschung und Lehre. Beobachtungen aus den Geowissenschaften“.

In der anschließenden Diskussionsrunde waren neben Herrn Prof. Dr. Taube, der die Runde moderierte, Frau Schimanowski und Herrn Prof. Dr. Zepp auch Herr Prof. Dr. Oliver Schmitz, Lehrstuhl für Angewandte analytische Chemie, Universität Duisburg/Essen, und Herr Prof. Dr. Lu Mengji, Institut für Virologie, Universität Duisburg/Essen, vertreten. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus den jeweiligen Hochschulkooperationen wurde neben den steigenden Herausforderungen durch die aktuelle geopolitische Lage, Einschränkungen beim Informationsaustausch, geringerem Interesse von Studierendenseite sowie Kürzungen bei finanziellen Mitteln auch die Wichtigkeit des Fortbestehens von Kooperationen und Austauschen betont, das eine der Grundvoraussetzungen für den Ausbau der Innovationskraft auch in Deutschland darstellt.

Nach einer Mittagspause mit Networking startete der zweite Themenblock mit einem Vortrag von Herrn Prof. Dr.-Ing. Michael Abramovici, Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik, Ruhr-Universität Bochum, zum Thema „Aufbau von Deutschland- und China-Kompetenzen für die nächste Generation von Ingenieuren“, in dem er von seinen erfolgreichen Projekten, aber auch von aktuellen Herausforderungen berichtete. Im Anschluss stellte Frau Dr. Katrin Waletzke, Koordinatorin für Internationale Projekte, Hochschule Niederrhein, in Ihrem Vortrag mit dem Titel „Double Degree International Textile and Clothing Management HS Niederrhein – Tiangong University“ die Kooperation ihrer Hochschule vor.

Die anschließende Diskussionsrunde wurde von Herrn Dr. Habicht moderiert. Neben Herrn Prof. Dr. Abramovici waren Herr Prof. Dr. Bernhard Pellens, Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung (i.R.), Ruhr-Universität Bochum, Frau Dr. Hannelore Kress, Projektleiterin Berufsbildungskooperationen und Leiterin Israel-Programm, Bundesinstitut für Berufsbildung, Herr Martin Klingen, Public Affairs Officer, Gi Group Deutschland GmbH, und Herr Prof. Dr. Jörn-Carsten Gottwald, Lehrstuhls für Politik Ostasiens, Ruhr-Universität Bochum, an der Diskussion beteiligt. Ausgehend von der Frage, was China- bzw. Deutschland-Kompetenz eigentlich ausmacht wurde deren Relevanz für den Arbeitsmarkt für Absolvierende sowie für Unternehmen und Hochschulen erörtert. Zwar gibt es bei der Vermittlung von China- bzw. Deutschland-Kompetenz heute sicherlich noch Verbesserungsbedarf, doch es zeigen sich auch positive Entwicklungen. Eine Grundherausforderung bleibt die Förderung der Attraktivität der entsprechenden Ausbildung für deutsche, aber auch für chinesische Studierende.

Wir danken unserem Kooperationspartner, dem C-NET RNR für die gute Koordination und Durchführung der Veranstaltung sowie allen Referentinnen und Referenten sowie allen Teilnehmenden für die spannenden Beiträge und den ertragreichen Austausch!
ChinaLogistics 2026: Unlocking opportunities in Sino-European logistics networks
ChinaLogistics 2026: Unlocking opportunities in Sino-European logistics networks, 9. Juni 2026, Hamburg
Die Fachkonferenz „ChinaLogistics 2026“ brachte führende Branchenköpfe im Holiday Inn Hamburg-Hafencity zusammen, um über die aktuellen Entwicklungen im deutsch-chinesischen Warenverkehr zu diskutieren. Organisiert von der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung e.V. (DCW) in enger Partnerschaft mit GARBE Industrial GmbH & Co. KG bot das Event ein dichtes Programm rund um internationale Lieferketten, E-Commerce-Trends und die Anforderungen der Elektromobilität. Nach einer Begrüßung bei Kaffee und Tee startete das Fachprogramm in der Elbmetropole.


Zum Auftakt der Veranstaltung hießen Dr. Jasper Habicht (DCW) und Jan Philipp Daun (GARBE Industrial) die zahlreichen Gäste und Branchenexperten willkommen. Sie betonten in ihren einleitenden Worten die enorme strategische Bedeutung resilienter Logistiknetzwerke zwischen Europa und China, die trotz geopolitischer Dynamiken ein zentraler Motor für den globalen Handel bleiben.

Im ersten Fachvortrag beleuchtete Johannes Berg von der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) die Perspektive der Hansestadt als zentrales Drehkreuz. Hamburg fungiert traditionell als maritimes Einfallstor, das Warenströme aus China tief in den europäischen Kontinent weiterleitet. Herr Berg zeigte auf, wie wichtig moderne Hafeninfrastrukturen und digitale Prozesse sind, um die Effizienz der sino-deutschen Lieferketten langfristig zu sichern.

Miao Hao von der IMC Pro Logistics GmbH richtete den Fokus auf den boomenden Online-Handel und analysierte die Lkw-Zustellung auf der letzten Meile in Europa. Die rasant steigenden Paketvolumina im grenzüberschreitenden E-Commerce führen zunehmend zu Kapazitätsproblematiken im Straßengüterverkehr. Der Vortrag skizzierte sowohl Komplikationen als auch praxisnahe Lösungsansätze, um bestehende Engpässe und logistische Hürden im europäischen Nahverkehr zu überwinden.
Die Anforderungen an moderne Lagerflächen wandeln sich rasant. Michael Marcinek (GARBE Industrial) stellte in seinem Beitrag das Konzept des „Built-to-suit-Warehousing“ vor. Er erläuterte, wie maßgeschneiderte Immobilienlösungen, die exakt auf die hochspezifischen Abläufe global agierender Logistikdienstleister abgestimmt sind, nachhaltige Wettbewerbsvorteile schaffen und betriebliche Abläufe optimieren können.


Nach einer kurzen Kaffeepause ging es direkt in die erste Podiumsdiskussion. Unter Beteiligung von Vertretern von Branchengrößen wie Julia Cheng (SF Express) und Arthur Dong (Cainiao Group) wurden die Kernherausforderungen des kleinteiligen Paketversands in Europa erörtert. Die Experten diskutierten über globale Transportstrategien sowie den steigenden Anspruch der Endkunden an schnelle Lieferzeiten.

Im Zentrum der hochkarätig besetzten Expertenrunde stand die strategische Zusammenarbeit zwischen aufstrebenden chinesischen Automobilherstellern und etablierten deutschen Logistikdienstleistern. Branchengrößen wie Hui Zhang (Nio Europe) und Geoffrey Wang (BYD Europe B.V.) diskutierten gemeinsam mit Qian Zhang (FIEGE Logistik Stiftung & Co. KG) über den Aufbau integrierter Lieferketten in Europa. Die Diskussion machte deutlich, dass der Markteintritt chinesischer OEMs nur durch die logistische Expertise deutscher Partner – insbesondere beim hochsensiblen Handling, der Lagerung und dem gesetzeskonformen Transport von Gefahrgütern wie Hochvolt-Batterien – nachhaltig und sicher gelingen kann.

Die anschließenden Ausführungen von Qian Zhang widmeten sich vollumfänglich der kritischen Bedeutung des After-Sales-Services für den langfristigen Erfolg chinesischer Elektrofahrzeughersteller (EV) in Europa. Sie legte detailliert dar, dass die Kundenzufriedenheit und das Vertrauen in neue Marken maßgeblich von einer reibungslosen Ersatzteilversorgung nach dem Kauf abhängen.
Wie Waren nach der Ankunft an den europäischen Außengrenzen optimal im Hinterland verteilt werden, zeigten Michael Zottl und Stephan Rakovic von der Cargo-Partner Holdings GmbH auf. Sie präsentierten Strategien für die EU-Binnenland-Distribution und veranschaulichten, wie multimodale Transportkonzepte über Schiene, Straße und Wasserstraße Distributionseffizienz steigern können.


Die letzte Diskussionsrunde des Tages führte die Kernakteure von GARBE Industrial, IMC und Cargo Partner noch einmal zusammen. Die Panelisten zogen Bilanz und diskutierten die übergreifenden Trends der europäischen Logistiklandschaft. Einigkeit herrschte darüber, dass Flexibilität, fortschreitende Digitalisierung und starke internationale Partnerschaften der Schlüssel zur Bewältigung künftiger Krisen sind.

Bei erfrischenden Getränken nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim anschließenden Networking intensiv die Gelegenheit, die gehörten Impulse zu vertiefen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue, wertvolle Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Die DCW bedankt sich herzlich bei GARBE Industrial, IMC Pro Logistics, Cargo-Partner und Fiege für die gelungene Zusammenarbeit und Unterstützung. Unser Dank gilt zudem allen Referenten, Partnern und Gästen für den inspirierenden Austausch!
Rhine meets China: Unlocking European Logistics Real Estate Opportunities
Rhine meets China: Unlocking European Logistics Real Estate Opportunities, 12. Mai 2026, Düsseldorf
Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 12. Mai in den Räumlichkeiten von JLL Düsseldorf Real Estate zusammen, um über die Herausforderungen chinesischer Investoren bei der Suche nach geeigneten Immobilien im deutschen Markt zu diskutieren.


Zum Auftakt gaben Herr Philipp Reitzenstein, Team Leader, sowie Herr Hauke Andreas Haupt, Senior Consultant im Team Industrial & Logistics Agency West bei JLL, spannende Einblicke in aktuelle Trends rund um Logistikimmobilien in Nordrhein-Westfalen und hoben die besonderen Standortvorteile der Region hervor. Anschließend beleuchtete Frau Alice Gu, Manager im Logistics & Industrial Service Department bei JLL Shanghai, die Unterschiede zum chinesischen Markt und zeigte auf, welche Aspekte bei Investitionen in Deutschland besondere Aufmerksamkeit erfordern. Den gelungenen Abschluss bildete ein intensiver Austausch in entspannter Atmosphäre bei Snacks und Getränken.


Wir danken JLL für die gute Zusammenarbeit, die spannenden Einblicke und die Gastfreundschaft sowie allen Teilnehmenden für den spannenden Austausch!
ChinaTech 2026: Fachseminar zu Mobilität und alternativen Energien
ChinaTech 2026: Fachseminar zu Mobilität und alternativen Energien, 29. April 2026, Düsseldorf
Am 29. April 2026 veranstaltete die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung (DCW) in der IHK Düsseldorf das Fachseminar ChinaTech 2026. Im Fokus standen die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Mobilität und alternative Energien.


Nach der Begrüßung durch Silke Besser (Geschäftsführerin, DCW) führte ein Impulsvortrag zu aktueller Forschung und Entwicklung im Bereich KI von Jörg Karpinski (Chief Sales Officer, Huawei Technologies Deutschland GmbH) in die Veranstaltung ein. In der Folge erhielten die Teilnehmer fundierte Einblicke in Themen wie geistiges Eigentum, die Regulierung von Connected Cars sowie M&A-Transaktionen.

Dabei stellte Herr Dr. Matthias Rottmann, Patentanwalt bei Cohausz & Florack, verschiedene Möglichkeiten zum Schutz des geistigen Eigentums bei grenzüberschreitenden Technologiekooperationen vor und verwies auch auf die Unterschiede zwischen den beiden Rechtssystemen.

Herr Asmus Eggert, Managing Director bei mip Consult GmbH, präsentierte regulatorische Hürden im Kontext von Connected Cars mit Fokus auf den Datenschutz sowie den EU Data Act.

Nach der Mittagspause ergänzte Herr Dr. Fabian L. Christoph, Partner bei Osborne Clarke, die vorherigen Themen durch einen Blick auf M&A-Transaktionen als Mittel der Nachfolgeplanung, Internationalisierung bzw. Finanzierung.

Praxisberichte aus der Elektroindustrie und Impulse zu Green Growth, präsentiert von Liping Xu, Area Manager DACH bei Sinexcel, und Lillian Zhang, Chief Representative bei Shanghai Electric Power Co., Ltd. (Frankfurt am Main), verdeutlichten die Dynamik der deutsch-chinesischen Technologiekooperation.


Intensive Networking-Pausen und eine abschließende Diskussionsrunde vertieften den wertvolle Dialog über nachhaltige Zukunftskonzepte.

Wir bedanken uns herzlich bei Cohausz & Florack, mip Consult und Osborne Clarke sowie bei der IHK Düsseldorf für die Unterstützung sowie allen Referenten und Teilnehmern für inspirierende Fachbeiträge und den spannenden Austausch!
Business Cooperation Dialogue NRW – China 2025 | 2025 北威州—中国商务合作对话会
Business Cooperation Dialogue NRW – China 2025, 27. November 2025, Duisburg
Der diesjährige Business Cooperation Dialogue NRW – China wurde am 27. November in Duisburg in den Räumlichkeiten des Haniel Campus abgehalten. Die Veranstaltung wurde von NRW.Global Business und Duisburg Business & Innovation GmbH ausgerichtet und fand mit Unterstützung der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung statt.

Im Fokus standen in den diesjährigen Panels die Logistikbranche sowie die Kreislaufwirtschaft. Innovative Recyclingvorhaben, neue Wertschöpfungsketten und internationale Kooperationen – etwa im Aluminiumrecycling oder in der grünen Logistik – zeigen, wie industrieller Wandel in Duisburg bereits heute konkret umgesetzt wird.

Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung Dank spannender Beiträge der Referentinnen und Referenten sowie der Teilnahme vieler deutscher und chinesischer Unternehmer aus dem Netzwerk der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung eine erfolgreiche Plattform für Austausch und Information.

Unser Dank gilt NRW.Global Business und der Duisburg Business & Innovation GmbH für diese gute Veranstaltung!

Deutsch-Chinesischer Wirtschaftstag (DCWT) 2025
Deutsch-Chinesischer Wirtschaftstag (DCWT) 2025, 5. Dezember 2025, Berlin
Am 5. Dezember 2025 veranstaltete die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung e.V. (DCW) ihre Jahreshauptveranstaltung, den Deutsch-Chinesischen Wirtschaftstag (DCWT), im Verbändehaus in Berlin. Um sich über das diesjährige Leitthema Stabilität und Sicherheit in den deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen zu informieren, fanden sich Experten und Interessierte zum Networking und Austausch zusammen. Wichtige Inhalte der Konferenz waren die China-Strategie der deutschen und die Deutschland-Strategie der chinesischen Regierung, Strategien für eine nachhaltige und stabile Markterschließung sowie der nächste Fünfjahresplan der chinesischen Regierung.

Frau Silke Besser, Geschäftsführerin der DCW, und Herr Sen Gao, stellvertretender Vorsitzenden der DCW-Region Norddeutschland sowie Rechtsanwalt und Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht bei Heuking, begrüßten alle Teilnehmenden und leiteten durch das Programm. Daran schlossen sich Grußworte von Herrn Dr. Clemens Schütte, Vorsitzender des Vorstands der DCW und Leiter International Business der Messe Düsseldorf, und Antonin Finkelnburg, Geschäftsführer des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., an. Herr Friedolin Strack, Abteilungsleiter Internationale Märkte des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) und Koordinator Deutschland sowie Sprecher der Geschäftsführung des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA). und Herr Qian Zhai, Gesandter der Wirtschafts- und Handelsabteilung der Botschaft der Volksrepublik China in Deutschland, umrissen in ihren Keynotes die Relevanz von Sicherheit und Stabilität für die Wirtschaft sowie die Sichtweise der chinesischen Regierung auf die Kooperation mit Deutschland.

Herr Dr. Huiyao Wang, Gründer und Präsident des Center for China and Globalization, und Herr Prof. Dr. Markus Taube vom Lehrstuhl für Ostasienwirtschaft/China der Universität Duisburg-Essen und der Mercator School of Management, erläuterten aus wissenschaftlicher Sicht den aktuellen Stand und die mögliche Entwicklung der wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China. Herr Markus Lübeck, Manager Government Affairs von Contemporary Amperex Technology (CATL) Germany, ergänzte die Betrachtungen der Vorredner durch einen praktischen Erfahrungsbericht eines chinesischen Unternehmens in Deutschland.

Nach einer kurzen Kaffeepause folgte eine Podiumsdiskussion, die Strategien für eine erfolgreiche Marktpräsenz von deutschen und chinesischen Unternehmen thematisierte und von Herrn Dr. Schütte geleitet wurde. Die vier Diskussionsteilnehmenden waren Frau Dr. Cora Jungbluth, Senior Expert China and Asia-Pacific der Bertelsmann Stiftung, Herr Lübeck, Herr Christian Madsen, Head of Government-to-Government, Government Affairs der Siemens AG, und Herr Strack.

Im Anschluss an die Mittagspause hatten die Teilnehmenden die Wahl, das deutsche oder das chinesische Fachsymposium zu besuchen. Das deutsche Fachsymposium thematisierte Sicherheit und Stabilität im Kontext der Herausforderungen für deutsche Unternehmen in China. Zunächst stellte Herr Dr. Gerald Neumann, Partner RSM Ebner Stolz, die provokante Frage, ob deutsche Unternehmen in China noch erfolgreich sein können und erläuterte die wichtigsten aktuellen Herausforderungen sowie mögliche Lösungsansätze. Im Anschluss diskutierten Herr Michael Kruppe, CEO des Shanghai New International Expo Centre Co., Ltd. (SNIEC), Herr Dr. Neumann und Frau Antje Vargas, CEO der GeoClimaDesign AG, die Thematik unter der Moderation von Frau Kirstin Wenk, Vorsitzende der DCW-Region Berlin-Brandenburg und Teamleiterin Außenwirtschaft der Wirtschafsförderung Land Brandenburg GmbH.

Das chinesische Fachsymposium befasste sich mit dem Thema der Lokalisierung und Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Unternehmen auf dem deutschen und europäischen Markt. Zunächst referierte Frau Catherine Yan, Partner RSM Ebner Stolz, zu Investitionstrends, Schwerpunkten und Compliance in der Markterschließung durch chinesische Unternehmen in Deutschland. Danach stellte Frau Christine Zhang-Lippert, Associate Partner von SET Management Consulting, Lokalisierungsmaßnahmen und Strategien zum Aufbau globaler Wettbewerbsfähigkeit bei der Expansion chinesischer Unternehmen nach Europa vor. Schließlich vertieften Frau Yan und Frau Zhang-Lippert gemeinsam mit den Teilnehmenden unter der Moderation von Herrn Gao die Diskussion zum Thema.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für das Interesse und das aktive Mitwirken am Austausch und an den Diskussionen! Auch danken wir den Referentinnen und Referenten sowie den Teilnehemenden an den Diskussionsrunden für ihre informativen und prägnanten Berichte. Insbesondere gilt unser Dank den Sponsoren des DCWT 2025, RSM Ebner Stolz und SET Management Consulting, ohne die die Veranstaltung nicht in dieser Form hätte durchgeführt werden können. Ein weiteres Dankeschön richten wir an unsere Unterstützer, den Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., Table.Media, H World International und die Techniker Krankenkasse sowie an die Dolmetscher und die Techniker. Wir freuen uns auf den DCWT 2026!

Successful Business in Germany: Praktische Tipps für die Mitarbeitersuche von deutsch-chinesischen Unternehmen
Successful Business in Germany: Praktische Tipps für die Mitarbeitersuche von deutsch-chinesischen Unternehmen, 25. November 2025, Düsseldorf
Am 25. November 2025 fand die dritte Veranstaltung der Reihe „Successful Business in Germany“ erfolgreich in der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf statt. Die Veranstaltung wurde von der NRW.Global Business, dem China-Kompetenzzentrum Düsseldorf und der DCW organisiert, mit Unterstützung der IHK Düsseldorf und der Chinese Enterprises Association in NRW.
Die Veranstaltung widmete sich dem Thema „Praktische Tipps für die Mitarbeitersucher von deutsch-chinesischen Unternehmen“. Als Hauptrednerin erläuterte Frau Huang, erfahrene HR-Beraterin und Gründerin von Chili Career, die besonderen Strukturen des deutschen Arbeitsmarkts und präsentierte praxisnahe Lösungen für die Rekrutierung und Mitarbeiterbindung. Sie wies darauf hin, dass sich die steigende Arbeitslosigkeit und der gleichzeitige Fachkräftemangel in Bereichen wie Ingenieurwesen, IT, Elektrotechnik und Pflege aus einer Fehlanpassung im Ausbildungssystem, dem sinkenden Interesse junger Menschen an technischen Berufen, hohen Ansprüchen an Work-Life-Balance sowie einer langsamen Integration ausländischer Fachkräfte ergeben.
Für chinesische Unternehmen in Deutschland entstehen dadurch sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Zwar vergrößert sich der Talentpool, doch führen wirtschaftliche Unsicherheiten, Budgetdruck und konservativere Einstellungsentscheidungen dazu, dass der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte – besonders solche mit Deutsch-, Englisch- und Chinesischkenntnissen – härter wird. Die Rekrutierungsprozesse chinesischer Unternehmen dauern oft länger und sind im Vergleich zu deutschen oder westlichen Unternehmen weniger konkurrenzfähig.
Dennoch bieten chinesische Unternehmen aufgrund ihres schnellen Wachstums, ihrer internationalen Ausrichtung und der wachsenden Stärke von „Made in China“ attraktive Perspektiven für junge Talente. Um diese Vorteile wirksam zu nutzen, müssen jedoch Hürden wie eine geringe Arbeitgebermarkenbekanntheit, unzureichende Lokalisierung von HR-Prozessen und kulturelle Unterschiede überwunden werden. Im praxisorientierten Teil des Vortrags stellte Frau Huang Empfehlungen von der Gestaltung präziser Stellenbeschreibungen über die Wahl geeigneter Kanäle bis hin zur Verbesserung der Intervieweffizienz vor. Dabei betonte sie die Bedeutung interkultureller Sensibilität und transparenter Kommunikation im Gespräch mit Bewerbern.
Ein Schwerpunkt lag zudem auf dem Aufbau einer starken Arbeitgebermarke, die Bewerbungen erhöht, Kosten senkt und die Bindung von Fachkräften verbessert. Da der Fachkräftemangel in Deutschland langfristig bestehen bleibt, empfahl Frau Huang eine Talentstrategie, die gleichermaßen lokal verankert und international ausgerichtet ist. Rekrutierungsgeschwindigkeit, Employer Branding und systematische Bindungsmaßnahmen bilden dabei die zentralen Säulen. Der Vortrag bot den teilnehmenden chinesischen Unternehmen klare Orientierung und praktische Werkzeuge für die Bewältigung ihrer Rekrutierungsherausforderungen und erhielt breite Zustimmung.
Online-Workshop: Successful Leadership and Work in Intercultural Teams
Online-Workshop: Successful Leadership and Work in Intercultural Teams, 24. September, 1. Oktober, 8. Oktober 2025, online
In einer globalisierten Welt ist die Kenntnis anderer Kulturen unerlässlich. Daher ist es entscheidend, interkulturelle Empathie in Unternehmen sowohl auf Führungsebene als auch bei jedem einzelnen Teammitglied zu fördern. Neben interkulturellen Herausforderungen, Sprachbarrieren und neuen Arbeitsumgebungen ist es oft die innere Balance, die eine besondere Herausforderung darstellt. Die Integration ausländischer Mitarbeiter in lokale Teams ist nicht weniger anspruchsvoll. Hilfsmittel zum Meistern der Herausforderungen interkultureller Teams bot die dreiteilige Workshopreihe mit dem Titel ‚Successful Leadership and Work in Intercultural Teams‘, welche am 24. September sowie am 1. und 8. Oktober 2025 stattfand. Sie wurde in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK), dem offiziellen Gesundheitspartner der DCW, veranstaltet und richtete sich an alle Mitglieder eines Unternehmens, insbesondere aber an Führungskräfte aus dem Personalbereich.
Im ersten Teil der Reihe referierte Frau Barbara Bilyk, Trainerin und Coachin bei consilcom GmbH, zum Thema Herausforderungen und Vorteile von interkulturellen Teams. In Ihrem Vortrag behandelte sie den Umgang mit Diversität im Team und in der Kommunikation. Barbara Bilyk besitzt Erfahrungen im Teambuilding in internationalen Projekten und in der Unterstützung von Führungskräften. Karriereentwicklung, Teamprozesse und Führungskräfteentwicklung liegen in ihrem Spezialbereich.
Frau Victoria Beckers, Gründerin und CEO von Energie durch Entwicklung, und Frau Christine Zhang-Lippert, Associate Partner von SET Management Consulting, trugen am zweiten Workshoptermin ihre Erfahrungen im Bereich der Kommunikation zwischen chinesischen und deutschen Geschäftspartnern und Leitung von Teams in beiden Ländern vor. Victoria Beckers hat eine 14-jährige Beratungserfahrung insbesondere im internationalen Personalwesen und ist Expertin für Führung, Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur und interkulturelle Kooperation. Ihr Fokus liegt auf Führungskräfteentwicklung, kultureller Arbeit und interkulturellen Perspektiven. Christine Zhang-Lippert ist Expertin für deutsch-chinesische Kooperation und strategische HR-Beratung mit Fokus auf Führungskräftevermittlung und Entwicklung von nachhaltigen HR-Zielbetriebsmodellen. Mit wertvoller Erfahrung in Managementpositionen und fließend in fünf Sprachen, unterstützt sie Unternehmen im Familienbesitz, mittelständische Unternehmen und Start-ups mit Internationalisierungs- und Markteintrittsstrategien in Deutschland und China. Im Jahr 2009 wurde sie von der AHK China zur Geschäftsfrau des Jahres nominiert.
Am dritten Termin stellte Frau Christine Kewitz, Trainerin und Coachin bei consilcom GmbH, in ihrem Vortrag über mentale Gesundheit und Selfcare in ungewohnter Umgebung Werkzeuge für mentale Stabilität und emotionale Widerstandsfähigkeit zur Bewältigung psychologischer Herausforderungen des Lebens und Arbeitens im Ausland vor. Christine Kewitz absolvierte Kurse zu lösungsorientiertem Coaching und ist Heilpraktikerin in der Psychotherapie. Sie hat Erfahrung als Journalistin, professionelle Sprecherin, Dozentin an der School of Life, im Bereich Kommunikation & Kooperation an der Brandenburgischen Städtischen Akademie und bei nilo.health sowie in der Durchführung von Anwendungskursen. In ihrem Fokus liegen gewaltfreie Kommunikation, Feedback, Kommunikation, Zeitmanagement und Belastbarkeit.
Alle Workshoptermine boten den Teilnehmern ausreichend Zeit und Gelegenheit für Rückfragen, wodurch sich spannende Diskussionen entwickelten. Die DCW dankt allen Referentinnen für die spannenden Beiträge sowie der TK für die Unterstützung!
ChinaHealth @ MEDICA
ChinaHealth @ MEDICA, 20. November 2025, Düsseldorf
Am 20. November 2025 richtete die DCW die ChinaHealth als Teil des gemeinsam mit der DCG Health GmbH organisierten 2. Deutsch-Chinesischen Krankenhaustages aus. Der 2. Deutsch-Chinesischen Krankenhaustages war der internationale Teil des 48. Deutschen Krankenhaustages auf der MEDICA in Düsseldorf und begann mit Grußworten von Dr. Josefine Wallat, Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Guangzhou, Dr. Xueyang Zhang, Botschaft der Volksrepublik China in Berlin, und Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Krankenhausgesellschaft Berlin. Es folgten eine Paneldiskussionen zu Impulsen aus der Delegationsreise „Experience Chinese Medicine“ sowie drei Vorträge zu den Themen „Der deutsch-chinesische Austausch in Medizin und Pflege und die deutschen Chinastrategien“, „Das chinesische Krankenhaus-Qualitäts-Rankingsystem“ und „KI und Digitalisierung in chinesischen Krankenhäusern“ von Dr. med. Wolfgang Reuter, M.A., Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Medizin e.V., Hongbo Xu, Beijing Dezhong Medical Institute, und Maximilian Peschel, Silver Mountain Group.

Die Veranstaltung wurde mit einer kurzen Begrüßung von Herrn Fritjof Nelting, DCW-Fachsprecher für Gesundheit, eröffnet, der auch die Moderation übernahm. Zu Beginn stellte Frau Shan Liu die Huairou Science City in Beijing als Standort und bestehende und geplante Kooperationsprojekte mit internationalen Partnern vor. Es folgte ein Fachvortrag von Frau Dr. Eva Bock von dompatent Patent- und Rechtsanwälte zum Schutz des geistigen Eigentums im Kontext des deutsch-chinesischen Gesundheitsmarktes, in den die Referentin auch ganz konkrete Beispiele aus dem Messewesen aufgriff. Herr David Krause, Anwalt bei Hoffmann Liebs, referierte im Anschluss zu Fallstricken bei der Vertragsgestaltung im Kontext internationaler Kooperationen, insbesondere mit Bezug zu deutsch-chinesischen Projekten.

Nach den Fachvorträgen fand eine Podiumsdiskussion mit Frau Dr. Eva Bock und Herrn Daniel Krause sowie Herrn Michael Draheim und Herrn Dr. Lukas Illini von der DCG Health GmbH statt. Thema der Diskussion waren deutsch-chinesische Kooperationen im Health-Sektor, wobei die Einblicke aus den beiden Fachvorträgen mit Erfahrungen aus bestehenden Kooperationsprojekten ergänzt wurden. Es bestand auch für die anwesenden Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit Fragen in die Diskussionsrunde einzubringen. Nach der Veranstaltung bot sich bei einem Get-together die Möglichkeit für weiteren Austausch.

Online-Seminar: Beschäftigung im Ausland und Entsendung 2025
Online-Seminar: Beschäftigung im Ausland und Entsendung 2025, 13. November 2025, online
Am 13. November 2025 fand das DCW-Online-Seminar „Beschäftigung im Ausland und Entsendung 2025“ als Teil der Reihe „Business-Strategie China“ statt. Das Seminar war für DCW- und TK-Mitglieder unentgeltlich.
In der heutigen globalisierten Welt sind internationale Mitarbeitereinsätze Gang und Gäbe. Gerade bei längeren Aufenthalten ist es wichtig, Fragen zum konkreten Versicherungsschutz und der steuerlichen Behandlung grundlegend beantworten zu können. Die DCW hat sich daher besonders gefreut, gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse ein Online-Seminar zum Thema „Beschäftigung im Ausland und Entsendung“ durchzuführen. Frau Marion Gorf, Referentin für Arbeitgeberfragen bei der Techniker Krankenkasse, ging in ihrem Vortrag zudem auf die Aspekte Homeoffice und Remote-Working im Ausland ein.
Das Ziel des Seminars war es, den Teilnehmenden die rechtlichen Grundlagen zur Beschäftigung im internationalen Kontext zu vermitteln. Im Seminar wurden vielfältige Fragen zum Thema besprochen wie beispielsweise, in welchen Fällen die deutsche Sozialversicherung bei einer Beschäftigung im Ausland bestehen bleibt, wann es zu einer Doppelversicherung im In- und Ausland kommen kann und was für steuerrechtliche Auswirkungen eine Entsendung nach sich zieht.
Nach dem Vortrag bot sich den Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit der Referentin in Austausch zu treten. Wir danken der Techniker Krankenkasse für die Unterstützung, Frau Gorf für ihren spannenden Beitrag und allen Teilnehmenden für die aktive Beteiligung an unserem Online-Seminar.


